Montag, 2. März 2020

Geplaudert mit Daniel Raas - Das Interview aus dem März/April - Veranstaltungskalender

… Daniel Raas (55). Seit bald 24 Jahren ist Daniel Raas Leiter der Sportanlage Grendelmatte und seit sieben Jahren Leiter des Naturbad Riehen. In seiner Freizeit ist der Riehener «Sportplatzchef» aktiv in der Milizfeuerwehr tätig und Mitglied der Heilsarmee in Basel. Daniel Raas ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.
 
Seit fast einem Vierteljahrhundert leiten Sie die Geschicke der Sportanlage Grendelmatte. Gibt es Highlights aus diesen
Jahren, die Ihnen besonders geblieben sind?
Zum einen waren das sicher die «Schwingertage», die ich mit meinem Team und dem Turnverein Riehen organisiert habe. Aber auch die Sanierungen der Rasenfelder B-Feld und Bändli, der Neubau des Kunstrasens und die Sanierung der Leichtathletikanlage samt Beleuchtung waren wichtige Marker für die Grendelmatte.
 
Was sind für Sie die grössten Herausforderungen in der täglichen Arbeit?
Die Wünsche und Ansprüche der Benutzer*innen mit unseren unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach und erfordert ein gewisses Geschick und Verhandlungsgefühl. Unser Job ist es, jederzeit eine funktional einwandfreie Sportanlage zur Verfügung zu stellen. Die Vernetzung der verschiedenen Sportvereine und die Unterstützung von deren Anlässen ist ausserdem eine Aufgabe, der wir uns sehr gern annehmen.
 
Wieviel Personal braucht es, um diese Arbeiten zu erledigen?
Für den Unterhalt der Sportanlage sind drei Personen festangestellt. Darüber hinaus bilden wir Lehrlinge «Fachmann Betriebsunterhalt» aus und beschäftigen Menschen aus dem Arbeitsintegrationsprogramm. Die Sportanlage ist mit ihren vier Rasenfeldern, einem Kunstrasen, dem Kombiplatz und einer400 m-Leichtathletikanlage eine relativ unterhaltsintensive Anlage.
 
Vor kurzem wurde ein Kredit für die Sanierung des Hauptfeldes gesprochen. Warum war dies nötig?
Es sieht optisch zwar noch recht schön aus und Fussball kann darauf gespielt werden, aber nach 35 Jahren ist diese Sanierung nötig, um weiterhin einen auf hohem Niveau bespielbaren Rasen zu haben. Die Drainagen werden verbessert, damit das Regenwasser schnell abläuft, die Bewässerungsanlage wird angepasst und die Rasendecke erneuert. Die Arbeiten werden im Herbst 2020 ausgeführt.
 
Zuvor steht nun aber der Saisonbeginn vor der Türe. Worauf freuen Sie sich am meisten?
Ich freue mich auf den Kontakt zu den Sportler*innen und der Trainerriege, und natürlich auf die Anlässe, die dieses Jahr «über den Rasen» gehen: Vom Saisonbeginn beim Fussball über Anlässe des Turnvereins und den Sporttagen der Riehener Schulen bis hin zu «spezielleren» Events wie einem Kub-Turnier,einem Cricketanlass und dem Open-Air «No biz chille».
 
Sie sind auch in der Freizeit oft auf der Anlage anzutreffen, «ist» Dani Raas die Grendelmatte?
Dani Raas «ist» nicht die Grendelmatte, aber sicher stark mit ihr verbunden, denn er macht seinen Job gerne und mit Freude. Die Abgrenzung fällt manchmal schon etwas schwer, wenn man so nahe wohnt und alles mitbekommt. Ferien zu Hause sind drum auch nicht so mein Ding. Dank meinem guten Team fällt das Abschalten aber immer leichter und man wird ja auch älter und weiser …
 
Und wenn Sie mal nicht auf der Anlage sind, dann sind Sie …?
Ich bin seit 29 Jahren aktiv und mit viel Herzblut bei der Feuerwehr und spiele Tuba in der Heilsarmeemusik in Basel. Seit einigen Jahren betreibe ich zudem regelmässig Laufsport, um mich fit zu halten.

 

 

In der Reihe «Geplaudert mit ...» spricht das Kulturbüro mit Personen, die hinter den Kulissen der Riehener Kultur- und Freizeitangebote wirken.

 

 

Wir wünschen Ihnen inspirierende Kulturerlebnisse in Riehen.

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